Arfurs Geschicten

"Ich Hab Ein Aua In Meinem Finger"

4Dylan: (kommt zu Arfur gelaufen, er weint und hat Schmerzen) Arfur, ich hab irgendwas in meinem Finger und es tut weh!
Arfur Es sieht aus wie ein Splitter. Was willst du mit deinem Splitter machen, Dylan?
Dylan: Ich will ihn raus haben.
Arfur Bist du einverstanden, dass ich deinen Splitter herausmache?
Dylan: (hört für einen Moment auf zu weinen) Ja,....aber tut das weh?
Arfur: Wahrscheinlich
Jessica: (kommt neugierig herübergerannt) Hey, was ist los mit Dylan?
Arfur: Frag Dylan
Jessica: Was ist passiert, Dylan?
Dylan: (weinend) Ich hab ein Aua in meinem Finger.
Jessica: Oh! Ich hatte auch schon mal so ein Aua und es tut weh(mit einfühlsamem Ausdruck)
Dylan: (nimmt ihre Betroffenheit an und schaut hilfesuchend zu Arfur) Mach es raus! (Mehr Kinder kommen herüber und nehmen Anteil an dem, was passiert)
Jessica: teilt jedem lautstark mit, dass“Dylan ein Aua hat“ und alle wuseln herum mit großer Anteilnahme an diesem Aua.Alle kennen die Wichtigkeit und den Schmerz, der mit dieser Art Verletzung verbunden ist.
Havra Was machst du, Arfur?
Arfur:r Dylan hat entschieden, mich seinen Splitter herausmachen zu lassen.
Dylan: (mit nervöser Stimme) Arfur, mach ihn raus aus meinem Finger.
Da ist Heilungsenergie rund herum um uns alle und ein Gefühl großer Zentrierung und Ernsthaftigkeit. Jeder nimmt Anteil an diesem Ereignis. Arfur: entfernt den Splitter vorsichtig, als Dylan ausatmet und befreit ihn davon. Ein Seufzer der Erleichterung geht durch die Gruppe und Dylan lächelt erleichtert. Dann rennen alle weg zum spielen.

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Ich Will Weg

5Jenny: (kommt aufgebracht zu Arfur) Ich will nachhause.
Arfur: Wie fühlst du dich, Jenny?
Jenny: Ich vermisse meine Mama(beginnt zu weinen) ich will zu ihr.
Arfur: Jenny, deine Mama arbeitet und wird vorerst nicht hiersein.
Jenny: (wird wütend und aufgebracht) Dann geh ich, ich finde sie schon.
Arfur: Jenny, deine Mama möchte, dass du hier bleibst, bis sie dich abholt.
Jenny: (wütend und frustriert) Ist mir egal, ich will weg.
Arfur: wollen wir etwas versuchen?
Jenny: (schroff) Was?
Arfur: Mach für einen Moment die Augen zu.
Jenny: (schließt ihre Augen) und jetzt?
Arfur: Stell dir deine Mama vor und sag mir, wenn du sie siehst.
Jenny: (beruhigt sich) okay, ich kann sie sehen.
Arfur: Was brauchst du von ihr?
Jenny: Sie soll mich halten.
Arfur: dann frag sie
Jenny: (Tränen laufen über ihre Wangen und sie beginnt,sachte zu weinen) Mama,halt mich.
Arfur: (Für einen Moment ist es still, als Jenny die Verbindung zu ihrer Mama herstellt.Sie sieht jetzt anders aus.) Jenny, schau, ob es in Ordnung ist, jetzt die Augen zu öffnen.
Jenny: (macht die Augen auf und auf ihrem Gesicht erscheint ein Lächeln)
Arfur: Wie fühlst du dich jetzt?
Jenny: Drück mich!
(Arfur und Jenny umarmen sich. Das Gefühl, gehen zu wollen ist jetzt weg und Jenny spielt weiter.)

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Warum Weint Der Mann?
1
Jenny: (kommt angelaufen, betroffen) Arfur, warum weint der Mann?
Arfur: Warum fragst du ihn nicht?
Jenny: (nähert sich ihm vorsichtig und fürsorglich) Warum weinst du?
der Mann: (schaut auf) Weil ich traurig bin.
Jenny: (möchte teilen) Wenn ich traurig bin und mich nicht gut fühle, weine ich manchmal auch.
der Mann: (schaut erleichtert) Ich fühle mich jetzt besser, wo ich meine Gefühle mit dir geteilt habe. Wie heißt du?
Jenny: Jenny! Wie heißt du?
der Mann: Jonny.

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Ich Will Flash Hauen!

Dylan: (kommt angelaufen, sehr aufgebracht und wütend) Arfur! Arfur! Flash hat mich gehauen und ich hasse ihn und will ihn hauen.
Arfur: Dylan, wird es dir besser gehen, wenn du Flash haust und ihm wehtust?
Dylan: (mit ärgerlicher Stimme) Yeah!!!
Arfur: Okay, laß uns so tun, dass Flash dieses große Kissen ist.
Dylan: (schaut verblüfft) Okay, kann ich ihn auch treten?
Arfur: Klar,..du kannst mit dem Kissen machen, was du willst.
Dylan: (fängt an, das Kissen zu knuffen und zu treten, wird zunehmend wütend und schreit) Ich hasse dich, Flash:. Ich mag es nicht, wenn du mich haust.(Dylan fängt an zu weinen, lässt sich auf das Kissen fallen und schluchzt.)
Arfur: (lässt Dylan seiner Traurigkeit nachspüren) Wie fühlst du dich, Dylan?
Dylan: (die Gefühle von Ärger und Haß sind vergangen, er scheint jetzt ruhig zu sein) Gut.
Arfur: Willst du Flash immer noch weh tun?
Dylan: Nein, aber ich will Flash sagen, dass er mir nicht mehr wehtun soll.
Arfur: Warum gehst du nicht und tust das?
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Wie Ist Der Baum Hierhin Gekommen?

6Jacob: Arfur, wie ist der Baum hierhin gekommen?
Arfur: frag den Baum.
Jacob: (dreht sich um zum Baum) Okay, Baum, wie bist du hierhin gekommen?
Arfur: Was sagt der Baum?
Jacob: (enttäuscht) Er sagt gar nichts.
Arfur: Jacob, möchtest du gerne ein Spiel spielen?
Jacob: (aufgeregt) Jjjaa!
Arfur: Also, du bist jetzt der Baum
Jacob: (macht, dass er aussieht wie ein Baum, lächelt und steht da wie einer)
Arfur: Bist du der Baum, Jacob?
Jacob: (steht wie ein Baum) Ah huh!
Arfur: Also Baum, wie bist du gewachsen?
Jacob: (geht ein Licht auf) Ich bin aus einem Samen gewachsen.
Arfur: Jetzt werde wieder Jacob und schau, was der zu sagen hat
Jacob: (aufgeregt) Er ist aus einem Samen gewachsen.

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MEIN BAUCH TUT WEH

2Arfur: (Lucy liegt in der Nähe des Ponystalls auf der Erde und sieht aus, als wollte sie etwas Aufmerksamkeit.) Hi Lucy, wie fühlst du dich?
Lucy: (mit schmerzhaft aufgebrachter Stimme) Ich fühl mich nicht gut
Arfur: Was fühlt sich nicht gut an?
Lucy: (legt die Hand auf ihren Bauch) Mein Bauch tut weh
Arfur: Möchtest du etwas mit deinen Schmerzen machen?
Lucy: Ah! huh!
Arfur: Möchtest du mit deinen Schmerzen ein Spiel spielen?
Lucy: (mit hilfesuchendem Blick) Okay
Arfur: Schließ deine Augen. Was siehst du?
Lucy: (macht die Augen zu) dunkel.
Arfur: Siehst du irgendwo etwas Licht?
Lucy: (nimmt sich einen Moment um innendrin herumzuschauen) Ja, ich seh ein bisschen Licht.
Arfur: Guck mal, ob du zu dem Licht hingehen kannst und sag mir, wenn du da bist.
Lucy: Okay (einen Augenblick später, immer noch mit geschlossenen Augen) Ich bin da.
Arfur: Was siehst du?
Lucy: Ich sehe eine Sonne und es ist warm.
Arfur: Glaubst du, du kannst zu deinem Bauch reisen?
Lucy: Wie könnte ich das machen?
Arfur: Nun, schau dich um und guck, wo du jetzt bist
Lucy: Ich bin bei meinem Herzen
Arfur: Okay, also, dein Bauch ist unterhalb deines Herzens, also laß uns runter reisen zum Bauch
Lucy: Kann ich nicht, ich weiß nicht, wie
Arfur: Was könntest du benutzen, etwas, was dir hilft zu deinem Bauch herunter zu kommen?
Lucy: (denkt einen Moment nach) Ich könnte ein Seil benutzen und runterklettern.
Arfur: das ist großartig, Lucy, benutze dein Seil
Lucy: (mit einem guten Gefühl hinsichtlich ihrer Wahl beginnt ihre Reise)
Arfur: Was siehst du, wo du runter kletterst?
Lucy: (mit Anteilnahme) Ich sehe rot und Farben.
Arfur: Wie fühlst du dich, Lucy?
Lucy: Ich hab ein bisschen Angst(ihr Gesicht wird traurig und Tränen steigen in ihre Augen)
Arfur: Gibt es einen Platz, wo du einen Moment ausruhen kannst?
Lucy: (weich) Ja
Arfur: Geh zu dem Platz--------------- bist du da?
Lucy: Ja
Arfur: Wovor hast du Angst?
Lucy: Ich vermisse meine Mama.(die Tränen beginnen zu laufen und Lucy fängt an zu weinen, als sie ihre Gefühle zulässt)
Arfur: (beobachtet, wie Lucy aufhört zu weinen, ein Gefühl von Erleichterung wird spürbar und ein Lächeln verändert ihre Stimmung) Was geschieht jetzt, Lucy?
Lucy: (macht die Augen auf) Ich hab keine Angst mehr.
Arfur: Wie geht es deinem Bauch?
Lucy: (breites Lächeln)Er tut nicht mehr weh ( rennt davon um zu spielen

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LUCYS STEIN

Lucy: (kommt angelaufen mit Frustration und Aufregung in ihrem Gesicht) Arfur, Dylan gibt mir nicht meinen Stein.
Arfur: sag das Dylan
Lucy: Hab ich schon und er will ihn mir nicht geben
Arfur: Was möchtst du, das ich mache?
Lucy: Hol den Stein von Dylan
Arfur: Ich geh mit dir hin und arbeite mit euch beiden, ist das in Ordnung für dich?
Lucy: Okay
(sie finden Dylan, der spürt, dass etwas im gange ist.Lucy läuft zu ihm und verlangt ihren Stein.)
Lucy: Dylan, gib mir meinen Stein!
Dylan: Nein
(Lucy hebt ihren Arm um Dylan zu schlagen)
Arfur: (ruft schnell dazwischen) Lucy, du hast gesagt, wir würden alle zusammen arbeiten.
(Lucy senkt ihren Arm und dreht sich zu Arfur:.
Lucy: Siehst du, er gibt mir nicht meinen stein.
Arfur: Dylan, ist das Lucys Stein?
Dylan: Ja.
Arfur: Wie kommt es dann, dass du ihr ihren Stein nicht gibst?
Dylan: Weil ich den Stein will.
Arfur: Also Leute, wie wollt ihr dieses Steinproblem klären?
Lucy: Ich weiß, lasst uns einen Stein für Dylan suchen.
Arfur: Was ist mit dir, Dylan, willst du einen anderen Stein suchen und diesen Lucy zurückgeben?
Dylan: Okay
(Dylan gibt Lucy den Stein und nimmt Arfurs Hand und Arfur nimmt Lucys Hand und sie ziehen los, einen Stein für Dylan zu suchen)


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Dylan Hat Mich Gebissen

Lucy: (kommt weinend und sehr aufgebracht angelaufen) Dylan hat mich gebissen.3
Arfur: Wohin hat er dich gebissen?
Lucy: (weinend)ins Gesicht
Arfur: Was brauchst du jetzt?
Lucy: Ich will, dass du mich hältst.
(Arfur nimmt Lucy in den Arm und beruhigt sie)
Lucy: (beginnt heftiger zu weinen, nach einer Weile wird sie ruhiger und erzählt) Ich will Dylan beißen und ihm wehtun.(ihre Stimme wird wütend)
Arfur: Wie wärs, wenn der Teddy da drüben Dylan wäre. Du könntest ihn beißen und ihm wehtun.
Lucy: Ich will nicht den Teddy beißen, ich will Dylan beißen.
Arfur: Laß uns so tun, als wäre er Dylan und schau, was passiert, wenn du den Teddybär beißt.
Lucy: (geht mit Widerwillen zum Teddy hinüber und fängt an, ihn zu beißen. Bald gibt es Knrrgeräusche und Ausdruck von Wut und Lucy schmeißt den Bären auf den Boden und stampft mit dem Fuß auf ihm herum.)
Arfur: Was passiert?
Lucy: (erleichtert) Ich fühl mich besser, es hat Spaß gemacht, den Teddy zu beißen!

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Die Kiste Ohne Schlüssel?

7(Jessy hat seit etwa einem Jahr immer wieder einen rauen Hals und beschäftigt sich mit der Frage, warum sein Hals immerzu rau ist)
Jezzy: Arfur, warum ist mein Hals immerzu rau, ich mag das nicht, dieses Gefühl zu haben!
Arfur: Ich weiß nicht, möchtest du deinen Hals fragen?
Jezzy: wie geht das?
Arfur: Du müsstest runter zu deinem Hals reisen und mit ihm sprechen. Glaubst du, du kannst das tun?
Jezzy: Ich versuch’s.Hilfst du mir?
Arfur: Klar. Mach die Augen zu und geh runter zu deinem Hals und sag mir, wenn du angekommen bist.
Jezzy: (schließt seine Augen und beginnt seine innere Reise) Okay, ich bin da.
Arfur: Schau dich da drinnen um und sag mir, was du siehst.
Jezzy: Es ist dunkel und ich kann gar nichts sehen.
Arfur: Wie kannst du dir Licht besorgen, so dass du sehen kannst?
Jezzy: Ich könnte eine Taschenlampe holen.
Arfur: Okay, Hol eine Taschenlampe.
Jezzy: (hat seine Augen geschlossen und es scheint, als würde er etwas suchen. Dann antwortet er) Ich hab eine(aufgeregt)
Arfur: Gut. Kannst du jetzt sehen?
Jezzy: Jaaa, jetzt kann ich sehen!
Arfur: Was siehst du?
Jezzy: Ich seh eine große Holzkiste
Arfur: Kannst du sie aufmachen?
Jezzy: Nein, sie ist abgeschlossen.
Arfur: Gibt es irgendwo einen Schlüssel?
Jezzy: Nein, ich seh keinen Schlüssel.
Arfur: schau dich um, vielleicht ist er versteckt.
Jezzy: (plötzlich hellt sich Jezzys Gesicht auf und er verkündet) ich hab einen Schlüssel gefunden, er war unter der Kiste.
Arfur: Großartig! Willst du die Kiste aufmachen?
Jezzy: Ja, aber ich fürchte mich davor, was drin ist.
Arfur: Willst du es riskieren?
Jezzy: Okay(zögernd öffnet Jezzy die Kiste, sein Gesicht wird sehr traurig, die Tränen beginnen zu laufen und er wird ganz ruhig)
Arfur: Was siehst du, Jezzy?
Jezzy: Die Kiste ist voll mit meinen Gefühlen.(Jezzy weint stärker)
Arfur: Was willst du mit deinen Gefühlen machen?
Jezzy: (Jezzy hält einen Moment inne und ein Lächeln erscheint auf seinem Gesicht, ein Gefühl von Erleichterung breitet sich aus) Ich kann meine Gefühle aus der Kiste rauslassen!
Arfur: Wie fühlt sich dein Hals jetzt an?
Jezzy: Er tut nicht mehr weh. Können wir baseballfangen?
Arfur: Fänd ich gut.

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